Swinging Colgne

Köln, 1969. Längst hat der Pop auch den Rhein erreicht. Mit ihrer neuen Musik, provozierender Mode und libertärem Lebensstil (Sex und Drogen inklusive) rebelliert die Jugend gegen das Spießertum und verwandelt die biedere Domstadt in ein „Swinging Cologne“. Beinahe jedenfalls. Mitten drin: Chrissy van Larken – jung, lässig und leicht gelangweilt. Als sie gebeten wird, in der Szene eine Vermisste aufzupüren, kommt sie Rockern und Drogendealern in die Quere. Bald gibt es erste Tote, und nachdem auch noch ihr englischer Freund Willie entführt wird, handelt Chrissy auf eigene Faust. Eine gefährliche Suche beginnt, die bis in honorige Kreise der Lokalpolitik führt. Unterstützt wird Chrissy dabei von einem viel zu schönen Dandy, ihrer mondänen Tante und einer fatalen Lust am Abenteuer.

Mit Stil, Charme und Kanone – eine rasante Zeitreise ins Köln der sechziger Jahre

„Das Foto zeigte ein braves Mädchen vom Land mit Schottenrock, Haarreif, Pony und schulterlanger Außenwelle, das im 'Marquee' auffallen würde wie Anneliese Rothenberger auf der Bühne neben Jimi Hendrix.“

„Beim Blick in seine braunen Augen verspürte sie ein flaues Gefühl im Magen. Auch von nahem sah er zu gut aus. Aber dafür konnte er ja nichts.“

„Auf väterliche Ermahnungen konnte Chrissy gut verzichten. Erst recht von jemandem, der leise mitsummte, wenn Helmut Zacharias auf seiner Zaubergeige gerade „Light My Fire“ massakrierte.“